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Abgeschlossene Projekte

Die Überdüngung von Oberflächengewässern durch Einträge aus der Landwirtschaft und der Straßenentwässerung führt zur Zerstörung des natürlichen Gleichgewichtes. Um Strategien zur Bekämpfung der Überdüngung entwickeln zu können, benötigt man zuverlässige Angaben zu Menge und Art der Einträge in das Gewässer.

Im Projekt wird ein automatisches, zuverlässiges und kostengünstiges sowie wartungsarm arbeitendes Probenentnahme- und Analysesystem entwickelt. Vor Ort werden physikalische und chemische Eigenschaften des Eintrages gemessen und per Telemetrie zur Auswertung übertragen.

(01.01.2015 bis 31.12.2016)

Das Betreiben von Brunnen für die Gewinnung von Trink- und Brauchwasser sowie die Förderung von Wasser im Rahmen von Bauvorhaben und Tagebauen (Grundwasserabsenkung) ist je nach geologischen Gegebenheiten und damit den chemischen Inhaltsstoffen des Grundwassers bisher nur über einen begrenzten Zeitraum möglich.

Die Leistungsfähigkeit dieser Brunnen wird durch die Verockerung (Wasserstein) an den Filterbrücken und der dahinter befindlichen Kiesschicht reduziert. Um die Leistungsfähigkeit der Brunnen wiederherzustellen, ist es erforderlich, diese Brunnen zu reinigen, um so ein kosten-und zeitaufwändiges Überbohren des Brunnens zu vermeiden. Im Rahmen dieses Projektes wird untersucht, wie die Abtragung von Inkrustationen an der Filterbrücke und der angrenzenden Kiesschicht durch den Einsatz von speziell entwickelten Reinigungsköpfen umweltneutral, zeit- und materialsparend erfolgen kann.

Die entwickelte Technologie erlaubt die Reinigung von Brunnen ab einem Durchmesser von 80 mm. Diese Technologie beruht auf der hydrodynamischen Kavitationserzeugung im technisch sehr gut zu handhabenden Druckbereich von 200 bar. Es werden rotationssymmetrisch Kavitationsfelder generiert, die eine Drehbewegung des Kavitationskopfes überflüssig machen. Der Zustand des Brunnens wird vor und nach der Reinigung durch eine Videoaufzeichnung dokumentiert. Durch das Überwachen der Drücke im hydraulischen System wird der Prozess zuverlässig gesteuert.

(01.04.2015 bis 30.09.2016)

Solaranlagen stellen für ihre Betreiber eine erhebliche Investition dar, die sich nur bei langjährigem, möglichst störungsfreiem Betrieb rentiert. Der am häufigsten auftretende Fehler ist die elektrische Zerstörung von Teilen der Panele, die nach außen hin nur über Temperaturunterschiede innerhalb des Panels erkennbar ist.

Durch Thermalbildkameras aufgenommene Bilder der Photovoltaik-Anlage sollen automatisch analysiert werden. Im Ergebnis der Analyse werden erkannte Materialschäden der einzelnen Solarmodule in einem Bericht zusammengefasst. Der Bericht kann manuell oder in elektronischer Form in eine Automatisierungskette zur Wartung übergeben werden.

(01.03.2015 bis 31.08.2016)

Beim Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen über bebautem Gebiet besteht die Gefahr der Kollision mit schlecht sichtbaren Objekten wie Abspannungen, Blitzableitern etc. Im Rahmen des interdisziplinären Netzwerkes von Unternehmen und Forschungseinrichtungen FrOLE (Flugrobotereinsatz zur Objektdatenerfassung für Lärmschutz und energetische Sanierung) (http://niels-eg.de/netzwerk-frole/) wurde ein neuartiges Verfahren zum Erkennen von in der Flugrichtung befindlichen Hindernissen entwickelt. Dieses Verfahren kann in Kleinstrechnern umgesetzt werden. Beide Kameras und die Auswertungseinheit sind sehr leicht und können autonom mit Energie versorgt werden. Im Ergebnis werden Hindernisse an die Flugsteuerung übermittelt.

(01.04.2014 bis 31.12.2015)

Vor der Verwendung am Menschen müssen elektrische Geräte einen aufwändigen Zulassungsprozess durchlaufen. Bestandteile dieser Zulassung sind die elektrische Sicherheit, die Vermeidung der Störung durch andere elektrische Geräte, die Einhaltung hygienischer Standard sowie eine zuverlässige Funktion. In modernen medizinischen Geräten werden die Funktionen durch Software bestimmt.

Ziel des Projektes ist die Schaffung einer Testumgebung für Baugruppen und medizinische Geräte als Ganzes. Diese Testumgebung besteht aus der Nachbildung der Umgebung des Gerätes oder der Baugruppe und einer programmierbaren Steuerung zur Nachbildung der Bedienung, des Bedienpersonals und der Reaktionen des Patienten. Für solche Testumgebungen ist der Begriff Hardware-in-the-loop (HiL) üblich. Die Dokumentation des Testablaufes und der Testergebnisse wird an die von der jeweils zuständigen Zulassungsbehörde geforderte Form angepasst.

(01.01.2014 bis 30.06.2015)

Heute werden Rechner, egal ob industrielle Steuerung oder Spiele-PC, per CD oder LAN oder USB-Stick mit neuer Software versehen. Im Ergebnis dieses Projektes wird das Aufspielen eines neuen Betriebssystems über WLAN möglich. Ein physischer Zugang zu Schnittstellen des Ziesystems wird nicht mehr benötigt. Ausgeführt als USB-Stick kann die Lösung heute alle für x86-Rechner üblichen Betriebssysteme aufspielen. Für Windows und Linux ist sie technisch vollständig umgesetzt.
Die im Zuge dieses Projektes entwickelte Hardware kann über eine USB-Schnittstelle ohne Eingriff in bestehende BIOS und bereits vorhandene Hardware per WLAN übertragen werden. Erst im Zielsystem wird das verschlüsselte Image entschlüsselt, so dass Übertragung und Speicherung des verschlüsselten Images zuverlässig die IP der Software schützt.

Diese Technologie wurde z. B. auch auf der Messe embedded 2015.

(01.06.2014 bis 31.05.2015)

Die Luftgüte im Innenbereich privater und öffentlicher Räume (Schulen, Büros, Produktionsstätten etc.) ist vor allem im Hinblick auf die zunehmende Belastung der Umwelt und der damit verbundenen potentiellen Beeinträchtigung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit der Menschen von erheblicher Bedeutung. Für die Luftgüte existiert jedoch bis heute keine klare Definition, die in messbaren Parametern ausgedrückt werden kann. Lange bevor z. B. die Konzentration an Kohlendioxid, die heute in Klimaanlagen gemessen werden, die als kritisch angesehene Konzentration erreicht hat, fühlt der Mensch bereits einen Konzentrationsverlust und subjektives Unwohlsein. Neben Kohlendioxid existieren in Räumen auch andere gasförmige Substanzen, die sich auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Menschen auswirken:

  • Schadstoffe von außen
  • Ausdünstungen aus der Bausubstanz
  • Ausdünstungen aus Einrichtungsgegenständen (Möbel, Fußbodenbeläge, Farben etc.)
  • Ausdünstungen von Personen

Ein gezieltes Monitoring der „gefühlten“ Luftqualtität kann durch gezielte Lüftung sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistungsfähigkeit und damit auch die Produktivität der Menschen, die sich in einem solchen Raum aufhalten erheblich steigern.

In diesem Projekt wird eine Infrastruktur von dezentral nutzbaren und modular aufgebauten Sensoren entwickelt, um durch die daraus gewonnenen Daten die Konzentration an Schadstoffen im Lebensumfeld in Echtzeit bestimmen und so gezielt beeinflussen zu können.

(01.10.2013 bis 31.10-2015)

Zur Gewährleistung der Geheimhaltung von Interna wird in Unternehmen eine einheitliche Sicherheitsvorgabe für IT-Geräte genutzt. Diese Sicherheitsvorgaben (Policies) müssen operativ an die sich ändernden äußeren Faktoren (neue Viren) angepasst werden.
Mobile Endgeräte von Nutzern, die ihre dienstlich/geschäftlich genutzten Geräte regelmäßig oder temporär auch außerhalb der betrieblichen Infrastruktur nutzen, sollen automatisch und ohne administratives Know-how sicher sowie unter voller Einhaltung der Unternehmenspolicies in die Netzwerke ihrer Organisationen bzw. ihrer Unternehmen eingebunden werden können. Daneben soll das MPT-System auch die sichere Integration privater mobiler Endgeräte in die Unternehmensnetzwerke ermöglichen.

(01.06.2013 bis 30.11.2014)

Ziel dieses Projektes ist, die Entwicklung einer Methodik zur automatisierten Testung von in medizinischen Geräten verwalteter Software auf Robustheit. Unter Robustheit versteht man die Stabilität des Verhaltens der Software unter verschiedensten -auch unsinnigen- Eingaben.

Durch die regelbasierte Beschreibung der äußeren Einflüsse auf die Software soll das Verhalten des Systems untersucht werden. Die Ergebnisse von stochastischen Robustheitstests werden automatisch ausgewertet. So können Medizinprodukte mit mehrfach vernetzten Softwaremodulen teilweise und in ihrer Gesamtheit getestet werden.

(01.05.2013 bis 30.11.2014)